A40 Still Leben- Das Erlebnis live vor Ort.

A40 – Stau auf der Autobahn Menschen auf der Autobahn – Still Leben Ruhr 2010.  Meine eigene Geschichte:

Von Isabell Hesse. Menschen, Fahrräder, Inlineskates, Alles war zu finden, am Sonntag auf der A40. Autos waren Mangelware, aufgrund des Fahrverbotes. Wir, Katharina, Johanna und ich, vertraten das Lehmbruck Museum und machten viele Fotos und schrieben wichtige Dinge auf. Trotz der Hitze waren tausende Menschen zu Fuß mit dem Rad oder Inlineskates auf der A40 unterwegs. An den Auffahrten gab es regelrechten Personenstau, teilweise musste man bis zu einer halben Stunde warten, bevor man auf die Autobahn durfte, da zu viele Menschen da waren.

Tolle Nachbarschaft

Wir hatten interessante Nachbarn. Rechts von uns wurden große Blätter auf 2 Tische geklebt und mit Kästchen versehen. Jeder der etwas in der Tasche hatte was er nicht mehr brauchte, konnte es in ein Kästchen legen und seinen Namen und die Stadt schreiben. Hosentaschenaustellung nannten sie das. Es war sehr interessant zu beobachten was alles zusammenkam: Geld, Dosen, Tampons, Papier usw. Zu unserer linken hatten wir eine Reisegesellschaft.

Spontanität als PR-Mittel

Vorher haben wir uns noch spontan einen pinken Regenschirm gekauft, diesen Funktionierten wir zum Sonnenschirm um. Ohne wäre die Hitze nicht aushaltbar gewesen. Er musste pink sein, da er ja zum JtK Logo passen sollte! Doch dieser eine reichte nicht und wir dachten alle das gleiche: Bitte mehr Schirme! Leider kam aber nur die Polizei vorbei um zu schauen ob alles in Ordnung ist. Um 12:05 Uhr spielten wir „Mau Mau“, Johanna verlor und wollte aus Frust „Arschloch“ spielen. Drei Minuten später hörte Katharina eine Blaskapelle die ca. 4 Minuten später an uns vorbei lief. Während die Blaskapelle an uns vorbei ging, ließen 2 Männer an der nahe gelegten Brücke ein Banner herunter. Katharina fotografierte alles und letztendlich konnten wir erkennen, dass der Banner von der Uni Duisburg/Essen war. Um viertel nach zwölf sollte ein Flashmob stattfinden, dieser hat jedoch nie begonnen oder kam nicht bei uns an.

Heiße Stunden…

Es wurde immer voller und heißer auf der Autobahn und Katharina macht ein Foto nach dem anderen. Wir spielten noch eine Runde „Mau Mau“, wieder verlor Johanna und wieder wollte sie aus Frust „ Arschloch“ spielen.  Wir beobachteten die Leute, ein paar hatten pinke Luftballons, also dachten wir uns: Auf geht’s pinke Luftballons holen. Gesagt getan Johanna, und ich machten uns auf den weg. Mit 2 pinken Luftballons und einer grünen Tasche kamen wir zurück. Außerdem telefonierten Katharina und ich Verstärkung herbei. Denn bei 3 Tischen sind 3 Personen etwas wenig. Um halb eins wurden die ersten Bekannten Gesichter entdeckt. Wir freuten uns als die Sonne um 3 Minuten nach halb eins mal eine Zeit von einer Wolke verdeckt wurde, endlich ein bisschen Schatten. Leider, hatten wir kaum was vom Museum mit, da wir dachten wir bekämen noch etwas Verstärkung vom Museumsteam, wir hatten lediglich das JtK-T-Shirt und Kuchen, den die Leute interessiert anschauten. Um kurz nach eins kam die Blaskapelle aus der anderen Richtung und zog wieder an uns vorbei. Um 14 Uhr starteten wir die Aktion: Erinnerungsfotos. Wir fragten Personen mit Kindern, ob sie sich für unseren Internetblog fotografieren lassen würde, viele waren sofort bereit. Wir gaben ihnen natürlich die Internetadresse mit, damit sie sich die Fotos anschauen können.

Das Ende des Tages

Leider, leider musste Johanna uns um 15 Uhr verlassen, so saßen Katharina und ich alleine dort. Wir redeten ein bisschen und aßen noch Kuchen. Dann bekamen wir Verstärkung von Freunden, doch um vier Uhr hatten wir keine Lust mehr, es wurde viel zu heiß und wir hatten keinen Sonnenschirm mehr. Also gingen Katharina und ich erst mit denen die als Verstärkung gekommen waren mit, bis sich Katharina verabschiedete. Alles in allem war es sehr schön.  Vielen Dank an alle die sich bereiterklärt haben sich für unsere Seite fotografieren zu lassen!!!!

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